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Hautberater

Hautmikrobiom wiederherstellen, stärken & pflegen

Das Hautmikrobiom ist ein lebendige, sensible Mikrobenwelt, die so einzigartig wie der Fingerabdruck jedes Menschen ist. Es beeinflusst maßgeblich, wie gesund, widerstandsfähig und strahlend die Haut ist. Ein ausgewogenes Mikrobiom stärkt die Hautbarriere, schützt vor Irritationen und sorgt für ein vitales Erscheinungsbild. Mit gezielter Pflege lässt sich das Gleichgewicht sanft unterstützen, nachhaltig wiederherstellen sowie generell die Haut rundum gesund und strahlend schön erhalten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein ausgeglichenes Mikrobiom stabilisiert die Barriere und fördert ein gesundes, strahlendes Hautbild.
  • Präbiotische Pflege unterstützt die natürliche Balance des Hautmikrobioms.
  • Ein Ungleichwicht des Mikrobioms kann durch Stress, aggressive Pflege, Umweltfaktoren, Alter, hormonelle Schwankungen, uvm. entstehen.
  • Feuchtigkeit, hochkarätige Wirkstoffe, milde Formulierungen und eine Pflegeroutine fördern die Gesundheit des Hautmikrobioms.

Was ist das Hautmikrobiom?

Das Hautmikrobiom bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die natürlicherweise auf unserer Haut leben. Dazu gehören vor allem Bakterien, aber beispielsweise auch Pilze, Viren und Milben. Diese winzigen Lebewesen sind mit bloßem Auge nicht sichtbar, bilden jedoch gemeinsam ein komplexes, lebendiges Ökosystem auf der Hautoberfläche. 

Das Hautmikrobiom spielt eine entscheidende Rolle für die Hautgesundheit: Die Mikroorganismen leben in einer engen, meist symbiotischen Beziehung, profitieren von den Bedingungen auf unserer Haut und tragen wesentlich zu ihrem Schutz und damit zur Gesundheit der Haut bei.

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Jeder Mensch besitzt ein individuelles Hautmikrobiom, vergleichbar mit einem mikrobiellen Fingerabdruck. Welche Mikroorganismen dort vorkommen, hängt unter anderem von Faktoren wie Alter, Geschlecht, genetischer Veranlagung, Lebensstil, Umgebung, Hautareal (z. B. trockene, fettige oder feuchte Areale) und der Pflegeroutinen ab.

Welche Aufgaben erfüllt das Hautmikrobiom?

Wissenschaftlich betrachtet hat das Hautmikrobiom wichtige Schutzfunktionen inne: Es stabilisiert den natürlichen Säureschutzmantel, unterstützt die Hautbarriere und hilft dabei, krankmachende Keime abzuwehren. Bildhaft dargestellt, konkurriert es mit ihnen um die Versorgung mit Nährstoffen und generell um den Lebensraum.  

Es steht in engem Austausch mit dem hauteigenen Immunsystem und spielt eine entscheidende Rolle im Rahmen der wichtigen von Regenerationsprozessen in der Haut.

Wie schaut ein gesundes Hautmikrobiom aus?

Ein gesundes Hautmikrobiom besteht aus einer vielfältigen Gemeinschaft von Mikroorganismen, vor allem Bakterien, Pilzen und Viren, die in einem stabilen Gleichgewicht auf der Haut leben. Diese Mikroorganismen übernehmen wichtige Schutzfunktionen und tragen wesentlich dazu bei, dass die Hautbarriere intakt bleibt und die Haut widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen ist.

Zentrale Merkmale:

  • Hohe mikrobielle Vielfalt: Ein gesundes Hautmikrobiom zeichnet sich durch viele unterschiedliche Mikroorganismen aus. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass sich einzelne potenziell schädliche Keime nicht unkontrolliert vermehren können.
  • Stabiles Gleichgewicht der Mikroflora: Die verschiedenen Mikroorganismen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Nützliche Mikroben helfen dabei, krankmachende Keime zu verdrängen und die natürliche Hautflora stabil zu halten.
  • Unterstützung der Hautbarriere: Bestimmte Mikroorganismen produzieren Stoffe, die Krankheitserreger hemmen und entzündungshemmend wirken. Dadurch unterstützen sie aktiv die natürliche Schutzfunktion der Haut.
  • Unterschiedliche Zusammensetzung je nach Hautareal: Das Hautmikrobiom ist nicht überall gleich. Je nach Körperstelle (etwa fettige, trockene oder feuchte Hautareale) variiert die Zusammensetzung. Ein gesundes Mikrobiom passt sich den vorherrschenden Bedingungen an.
  • Zusammenarbeit mit dem Immunsystem: Das Hautmikrobiom steht in enger Verbindung mit dem Immunsystem der Haut. Es hilft dabei, zwischen harmlosen und schädlichen Mikroorganismen zu unterscheiden und unterstützt so eine angemessene Immunreaktion.

Ungleichgewicht des Mikrobioms und Bedeutung von Hauterkrankungen

Sogenannte Dysbiosen, also Störungen des Gleichgewichts des Mikrobioms, können mit Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis oder Rosazea einhergehen.

  • Auf stark atopischer Haut, also sehr trockenen Hautarealen (wie bei der Neurodermitis) dominieren Staphylococcus epidermidis
  • Bei Akne dominieren vor allem Cutibacterium acnes
  • Bei Rosacea dominieren vor allem Demodexmilben

Wie beeinflussen sich das Hautmikrobiom und die Hautschutzbarriere gegenseitig?

Das Hautmikrobiom und die Hautbarriere arbeiten in enger Zusammenarbeit und Wechselbeziehung miteinander. Eine intakte Hautbarriere bietet Feuchtigkeit, Nährstoffe und ein stabiles Milieu für nützliche Mikroorganismen. Diese Mikroben stärken wiederum die Barriere, stabilisieren den Säureschutzmantel, wehren schädliche Keime ab und regulieren entzündliche Prozesse in der Haut.

Der pH-Wert der Haut und seine Bedeutung für das Mikrobiom

Der gesunde pH-Wert der Haut liegt im leicht sauren Bereich, zwischen 4,8 und 5,5. Dieses leicht saure Milieu schafft optimale Bedingungen für nützliche Mikroorganismen und hemmt gleichzeitig das Wachstum unerwünschter, krankmachender. Ein gesunder pH-Wert unterstützt die Barrierefunktion der Haut, reguliert entzündliche Prozesse trägt entscheidend zur Gesundheit der Haut bei.

Wie lässt sich das Hautmikrobiom stärken, aufbauen und wiederherstellen?

Das Hautmikrobiom lässt sich gezielt unterstützen, indem man ein ausgewogenes Gleichgewicht der Mikroorganismen fördert:

Diese wären:

  • Sanfte Reinigung: Milde Reinigungsprodukte ohne aggressive Tenside oder Alkohol bewahren die natürliche Barriere und das Gleichgewicht der Mikroorganismen.
  • Erhalt des natürlichen pH-Werts: Ein leicht saures Milieu (pH 4,8-5,5) fördert nützliche Mikroben und hemmt krankmachende.
  • Regelmäßige Feuchtigkeitsversorgung: Lipide und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe unterstützen die Hautbarriere und die Ausbildung eines gesunden Hautmikrobioms.
  • Probiotische, präbiotische sowie postbiotische Pflege: Prä- und Probiotika, genauso wie Postbiotika arbeiten durch unterschiedliche Mechanismen für die Gesundheit des Hautmikrobioms.
  • Bewusster Umgang mit Umweltbelastungen: UV-Strahlung, Schadstoffe und extreme klimatische Bedingungen können das Mikrobiom stören; ein Schutz durch Sonnenschutz sowie barriereaufbauenden und -schützende Pflegeprodukte hilft.
  • Gesunder Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf und ein bewusstes Stressmanagement wirken sich positiv auf das Hautmikrobiom und die Hautgesundheit im Allgemeinen aus.

Präbiotisch

Präbiotische Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten unterstützen das gesunde Gleichgewicht des Hautmikrobioms, indem nützlichen Bakterien gezielt Nährstoffe geliefert werden. Dadurch wird die Hautbarriere gestärkt, der pH-Wert stabilisiert und krankmachende Mikroorganismen indirekt reduziert. Die Haut kann Feuchtigkeit besser halten und reagiert weniger empfindlich. 

z.B. Beta-Glucan in Retinol+ Creme

Probiotisch

Probiotische Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten enthalten Mikroorganismen oder deren Bestandteile, die das Hautmikrobiom gezielt im Aufbau unterstützen. Sie helfen, das Gleichgewicht der Hautflora zu stabilisieren, stärken die Hautbarriere und können entzündliche Prozesse regulieren. Dadurch wird die Widerstandskraft der Haut gesteigert, Reizungen werden gemindert und die Haut wirkt insgesamt ausgeglichener. 

z.B. Radish Biome in Retinol+ Creme Light.

Postbiotisch

Postbiotische Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten enthalten Stoffwechselprodukte oder Bestandteile von Mikroorganismen, die direkt auf die Haut wirken. Sie stärken die Hautbarriere, wirken beruhigend und antioxidativ. Regenerationsprozesse werden in der Haut unterstützt. Dadurch wird das Hautmilieu stabilisiert, entzündliche Prozesse werden reguliert und die Haut wird widerstandsfähiger und ausgeglichener. 

z.B. Oxyglow Compound in Sauerstoff Vital Serum, & Sauerstoff Vital Complex, Sauerstoff Vital Cremepackung

Einfluss von Lebensstilmaßnahmen zur Unterstützung und Beeinträchtigung

Hautgesundheit ist als ganzheitliches Konzept zu verstehen, bei dem innere und äußere Faktoren eng zusammenspielen. Das Hautmikrobiom wird daher nicht nur durch die Anwendung einer Pflegeroutine, sondern grundlegend durch den Lebensstil beeinflusst.

Ernährung

Die Ernährung beeinflusst das Hautmikrobiom über die sogenannte Darm-Haut-Achse. Eine ballaststoffreiche, überwiegend pflanzenbasierte Ernährung unterstützt ein vielfältiges Darmmikrobiom, das über Immun- und Entzündungsprozesse auch die Hautgesundheit positiv beeinflussen kann. Antioxidantien aus Obst und Gemüse schützen Hautzellen vor oxidativem Stress. Zusätzlich wirken Omega-3-Fettsäuren, etwa aus Nüssen, Samen oder fettem Fisch, entzündungshemmend und können so zu einem ausgeglicheneren Hautmilieu beitragen.

Chronischer Stress im Alltag und Auswirkungen auf die Hautgesundheit

Chronischer Stress bringt den Körper in einen dauerhaften Alarmzustand. Dabei wird vermehrt Cortisol ausgeschüttet. Langfristig kann dieses Stresshormon die Hautbarriere schwächen, die Regeneration verlangsamen und die Ausbildung entzündlicher Prozesse fördern. Die Haut reagiert empfindlicher, wird trockener oder neigt stärker zu Rötungen und Unreinheiten. Ein gesundes Stressmanagement ist daher unabdingbar.

› Du möchtest noch mehr wissen?

Chronischer Stress beeinflusst die Haut über neuroendokrine und immunologische Mechanismen. Zentral ist dabei die Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (abgekürzt ‚HPA-Achse‘), die zu einer erhöhten Ausschüttung von Cortisol führt. Kurzfristig wirkt Cortisol entzündungshemmend, langfristig kann ein dauerhaft erhöhter Spiegel jedoch die Hautbarriere schwächen, die Lipidsynthese reduzieren und die Regeneration verlangsamen.

Bewegung und Auswirkungen auf die Haut

Regelmäßige Bewegung reduziert nachweislich entzündliche Prozesse im Körper und verbessert die Durchblutung. Davon profitiert auch die Haut. Denn sie wird besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, regeneriert schneller und bleibt widerstandsfähiger.


Umweltfaktoren (Luftverschmutzung und UV-Strahlung)

Studien belegen, dass Umweltbelastungen wie UV-Strahlung und Luftverschmutzung direkt auf Hautgesundheit und das Mikrobiom wirken. UV-Strahlung kann oxidativen Stress erzeugen, die Lipidbarriere schwächen und die Vielfalt der mikrobiellen Gemeinschaft reduzieren. Luftschadstoffe wie z.B. Feinstaub fördern Entzündungsprozesse und verändern die Zusammensetzung der Hautflora. 

Das kontinuierliche Auftragen eines Sonnen- und Pollutionschutzes ist unabdingbar, bspw. durch das SUMMER GLOW Sun Sensitive Serum SPF 30, oder die & SUMMER GLOW Sun Sensitiv Cream SPF 50.

Medikamente

Bestimmte Medikamente können die mikrobielle Vielfalt beeinflussen:

  • Antibiotika: reduzieren krankmachende und nützliche Bakterien; können zu Dysbiosen und langfristigen Veränderungen der Hautflora führen.
  • Kortikosteroide: beeinflussen die Barrierefunktion und können indirekt die Zusammensetzung der Mikroben verändern.
  • Immunsuppressiva: modulieren die Hautabwehr und verändern die mikrobiologische Balance, besonders bei entzündlichen Hauterkrankungen.
  • Hormonpräparate : beeinflussen Talgproduktion, pH-Wert und Mikrobenbesiedlung, z. B. bei Aknebehandlung oder hormoneller Therapie.
  • Protonenpumpenhemmer & andere systemische Medikamente: können über den Stoffwechsel indirekt Entzündungsprozesse und Mikrobiomzusammensetzung beeinflussen.

Hautpflegeprodukte können das Hautmikrobiom gezielt stabilisieren und die Hautbarriere begleitend während oder nach medikamentösen Therapien unterstützen.

Wie kann die Hautpflege das Hautmikrobiom unterstützen?

Das Wissen über das Hautmikrobiom hat neue Ansätze in der Hautpflege hervorgebracht. Ziel ist es, die natürliche Balance der Hautmikroben zu erhalten und die Barrierefunktion zu stärken. Milde Reinigung, ausreichende Feuchtigkeit und der Verzicht auf aggressive Produkte schaffen ein gesundes Milieu für nützliche Mikroorganismen. So kann gezielte Pflege das Mikrobiom unterstützen, Entzündungen reduzieren und die Haut widerstandsfähig, ausgeglichen und gesund halten.

Welche Wirkstoffe in Hautcremes und -seren stabilisieren das Mikrobiom der Haut?

Beta-Glucan

Beta-Glucan, ein Polysaccharid aus den Zellwänden der Backhefe, wirkt präbiotisch und unterstützt somit das Gleichgewicht der Hautmikroflora. Es stimuliert das hauteigene Immunsystem und fördert die Regeneration von durch UVA-Strahlung geschädigten Hautzellen und Kollagenfasern. Gleichzeitig wird die Widerstandskraft der Haut gegenüber Umweltbelastungen erhöht, vorzeitiger Hautalterung vorgebeugt und die Elastizität nachhaltig verbessert.

Oxyglow Compound

Der Compound enthält wichtige postbiotische Mineralstoffe und Aminosäuren in fermentierter Form und steigert die Aktivität der Mitochondrien in den Hautzellen. Durch verbesserte Mikrozirkulation werden Sauerstoffversorgung und Leistungsfähigkeit der Haut erhöht, die Elastizität gestärkt und das Hautrelief verfeinert, wodurch müde, fahle Haut einen natürlichen, gesunden Glow erhält.

Radish Biome

Der probiotische Inhaltsstoff wird durch Fermentation eines Milchsäurebakteriums hergestellt und unterstützt das Gleichgewicht des Hautmikrobioms, indem er das Wachstum nützlicher Mikroorganismen fördert. Gleichzeitig bietet er Schutz vor pathogenen Erregern und hilft, das Feuchtigkeitsniveau der Haut zu erhöhen und langfristig zu erhalten.


Welche Cremes stärken das Hautmikrobiom im Gesicht?

Cremes, die das Hautmikrobiom unterstützen, schützen die natürliche Barriere und fördern ein gesundes Gleichgewicht der Mikroorganismen. Besonders wirksam sind milde Formulierungen, die die Haut schonen sowie feuchtigkeitsspendende und barrierestärkende Cremes, die Umwelteinflüsse abwehren und die Regeneration fördern. 

Pflegeprodukte mit geprüften, hautfreundlichen Wirkstoffen können zusätzlich die mikrobielle Vielfalt unterstützen. Regelmäßige, sanfte Pflege hilft so, die Haut widerstandsfähig, ausgeglichen und gesund zu erhalten.

Welche Pflegeprodukte unterstützen ein gesundes Hautmikrobiom?

Produkte, die das Hautmikrobiom unterstützen, bewahren die natürliche Barriere und fördern ein ausgewogenes mikrobielles Gleichgewicht. Dazu gehören:

  • Mild formulierte Reinigungsprodukte reinigen die Haut schonend und dennoch waschaktiv, wie z.B. Dr. Spiller Reinigungssahne Gelee Royal.
  • Hochkarätige innovative Wirkstoffe in Seren und Cremes, die gezielt die Barriere stärken und ein gesundes Milieu schaffen, wie bspw. Sauerstoff Vital Serum, Sauerstoff Vital Complex und Sauerstoff Vital Cremepackung.
  • Barriereschützende Formulierungen modulieren die Hautabwehr und verändern die mikrobiologische Balance, besonders bei entzündlichen Hauterkrankungen.
  • Hormonpräparate : beeinflussen Talgproduktion, pH-Wert und Mikrobenbesiedlung, z. B. bei Aknebehandlung oder hormoneller Therapie.
  • Protonenpumpenhemmer & andere systemische Medikamente: können über den Stoffwechsel indirekt Entzündungsprozesse und Mikrobiomzusammensetzung beeinflussen.


Wie sieht eine wirksame Dr. Spiller Hautpflegeroutine für eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Mikrobiom aus?

Fazit

Das Hautmikrobiom als Mikrobenwelt, ist entscheidend für Hautgesundheit, Widerstandskraft und Ausstrahlung. Ein ausgewogenes Mikrobiom stärkt die Hautbarriere, schützt vor Irritationen und reguliert entzündliche Prozesse. Pflegeprodukte, die sanft reinigen, Feuchtigkeit spenden und die Hautbarriere im Aufbau unterstützen, können das Mikrobiom stärken und unterstützen. Zusammen mit einem gesunden Lebensstil, ausgewogener Ernährung, Stressmanagement und Schutz vor Umweltbelastungen lässt sich die Haut nachhaltig gesund, widerstandsfähig und vital erhalten.

FAQs

Mikroorganismen sind winzige Lebewesen wie Bakterien, Pilze und Viren, die unsere Haut besiedeln. Sie schützen vor schädlichen Keimen, unterstützen die Barrierefunktion, regulieren Entzündungen und tragen zur Wundheilung bei.

Es unterstützt die Verdauung, baut Nährstoffe ab und produziert Vitamine sowie kurzkettige Fettsäuren. Außerdem reguliert es das Immunsystem, schützt vor schädlichen Keimen und beeinflusst über die Darm-Haut-Achse die Hautgesundheit, indem es Entzündungen moduliert und die Barrierefunktion unterstützt. Ein ausgewogenes Darmmikrobiom ist somit entscheidend für die Gesundheit der Haut.

Hautmikrobiom und Darmmikrobiom sind über die sogenannte Darm-Haut-Achse eng miteinander verbunden. Darmbakterien beeinflussen das Immunsystem, Entzündungsprozesse und Stoffwechselprodukte, die sich auf die Haut auswirken. Ein ausgewogenes Darmmikrobiom kann die Hautbarriere stärken, Entzündungen reduzieren und das mikrobielle Gleichgewicht auf der Haut fördern. Umgekehrt können Störungen im Darmmikrobiom Hautprobleme wie Rötungen, Trockenheit oder Akne begünstigen.

Der natürliche pH-Wert der Haut liegt leicht sauer zwischen etwa 4,8-5,5. Dieses saure Milieu schützt die Hautbarriere, hemmt das Wachstum schädlicher Keime und fördert nützliche Mikroorganismen. Ein stabiler pH-Wert unterstützt die Regeneration, reguliert Entzündungen und hält die Haut widerstandsfähig.

Quellenangaben:

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